Die Ortsgemeinde Rieden sucht per 1. September 2026 für das Alprestaurant Tanzboden ein
Wirtepaar oder Team
als selbständige Betreiber
Das beliebte Alprestaurant mit traumhafter Aussicht liegt auf 1443 m.ü.M. und ist ganzjährig geöffnet.
Es verfügt über 70 Innen- sowie 140 Aussenplätze und Massenlager mit 17 Schlafplätzen.
Wenn Sie Gastro- bzw. Hüttenerfahrung, technisches Verständnis sowie Interesse an einem lebhaften Betrieb
haben und bereit sind ausserordentliches zu leisten, dann sind Sie hier genau richtig.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Urs Kühne (Tel. 078 755 99 28)
Ortsgemeinde Rieden
Urs Kühne
Bergstrasse 7
8739 Rieden
Die Train Kolonne 13/1 der Armeegruppe Veterinär- und Armeetiere-Abteilung 13 absolvierte vom 10. bis 28. November 2025 ihren Wiederholungskurs in der Region und suchte dabei nach geeigneten Einsätzen.
Ihre Hauptaufgabe besteht im Transport militärischen Materials. Während der Wiederholungskurse werden jedoch auch zivile Güter wie Stroh, Heu, Kies oder Pfähle transportiert, um die Einsatzpraxis zu vertiefen. Die besondere Stärke der Train Kolonne liegt darin, abgelegene oder für andere Transportmittel schwer zugängliche Orte erreichen zu können.
Einsatz in der Ortsgemeinde
Rieden
Vom 18. bis 21. November 2025 war ein Zug der Kolonne mit 14 Pferden und 21 Soldaten auf der Alp Unterer Hohwald oberhalb von Rieden SG im Einsatz. Ziel war die Erneuerung des in die Jahre
gekommenen Brunnenplatzes, der für die Wasserversorgung der Alp von zentraler Bedeutung ist.
Die Arbeiten erfolgten unter anspruchsvollen Bedingungen: winterliche Temperaturen und eine bereits leichte Schneedecke erschwerten den Einsatz. Dennoch zeigte sich die Mannschaft hochmotiviert und arbeitete mit grossem Engagement.
Unterkunft und
Versorgung
Untergebracht waren Soldaten und Pferde auf der nahegelegenen Alp Cholwald. Das Pächterpaar Vroni und Johannes Näf unterstützte das Vorhaben tatkräftig – durch logistische Hilfe, Verpflegung
sowie die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur. Ihr Einsatz trug wesentlich zum reibungslosen Ablauf bei.
Zusammenarbeit und
Ergebnis
Die Erneuerung des Brunnenplatzes erforderte präzises Handwerk und eine gute Teamleistung. Dank sorgfältiger Organisation und der Disziplin des Trupps konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen
werden. Der neue Brunnenplatz wird der Alp Unterer Hohwald für viele Jahre eine zuverlässige Wasserversorgung gewährleisten.
Die Ortsgemeinde Rieden bedankt sich herzlich bei der Armeegruppe, dem Pächterpaar sowie allen Beteiligten für ihren wertvollen Einsatz und die ausgezeichnete Zusammenarbeit.
Factsheet Wald-Klimaschutzprojekt Wengital-Regulastein
Ab September wird im Bereich Stockegg / Fähribach ein grosser Holzschlag ausgeführt, dadurch kann es zu Behinderungen kommen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Ein ungewöhnlich umfangreicher Holzschlag in Rieden
Wenn verschiedene Schutzzonen aufeinandertreffen, wird es aufwendig. So bei einem aktuellen Holzschlag in Rieden. Dort wird Schutzwald in der Gewässerschutzzone durchforstet.
Von Barbara Schirmer
Revierförster Urs Fuchs und Brunnenmeister Sven Kälin treffen sich für einen Augenschein in der Schännerwiiti ob Rieden. Im Hintergrund ist Maschinenlärm auszumachen. Seit einigen Tagen haben die Arbeiten an einem ungewöhnlich umfangreichen Holzschlag begonnen. 4400 Kubikmeter Holz werden geschlagen.
Drei Seilbahnen im Einsatz
An 17 verschiedenen Stellen soll eine Seilbahn errichtet werden, um das Holz bodenschonend in die Nähe der Strasse zu transportieren. Revierförster Fuchs, der den Holzschlag geplant hat, rechnet damit, dass zeitweilen gar drei verschiedene Seilbahnen gleichzeitig im Einsatz stehen. Entsprechend viele Lastwagen werden in dieser Phase unterwegs sein, welche das Holz aus dem Wald zu den Verarbeitern liefern. «Wir müssen noch vor dem Winter den Holzschlag vollzogen haben. Liegt einmal Schnee in dieser Höhe, wird es schwierig», so der Fachmann. Rund zweieinhalb Monate werden die Arbeiten voraussichtlich dauern.
Doch das Wetter ist nur eine von vielen Herausforderungen. Die Waldparzelle, welche der Ortsgemeinde Rieden gehört und sich bis zur Alp Tanzboden erstreckt, befindet sich in einem beliebten Naherholungs- und Wandergebiet. Auch ist die Alp derzeit mit Vieh bestossen. Am einschneidendsten aber ist die Tatsache, dass gleichzeitig eine Schutzzone für drei Quellen der Gemeinde Gommiswald tangiert wird. Das wiederum erklärt, weshalb der Brunnenmeister vor Ort ist. «Ganz Gommiswald wird mit diesem Wasser versorgt», bedenkt Kälin. Jede der drei Quellen bringe im Minimum 150 Liter Wasser in der Minute. Höchste Sorgfalt bei den Fällarbeiten ist daher gefordert.
Verjüngung ist dringend nötig
Von erster Stunde an befanden sich Fuchs und Kälin sowie verschiedene Fachspezialisten und Ämter im Austausch. Das Forstpersonal wurde für speziell vorsichtiges Arbeiten instruiert. Weiter wird explizit darauf geachtet, dass die Seillinien die Schutzzone 1, also die sensibelste Zone nicht queren.
Weshalb trotz Wissen um die Gewässerschutzzone geforstet wird? Das liege am alten Baumbestand, erklärt Fuchs. «Alte Bäume sind nicht mehr gleich widerstandsfähig gegenüber Sturm und Schnee wie junge. Um die Schutzfunktion gegen Naturgefahren aufrechtzuerhalten, ist das Verjüngen dieses Waldteils, dringend nötig.» Sven Kälin doppelt nach: «Fällt ein alter Baum dem Sturm zum Opfer, wird er oft mit samt dem Wurzelwerk aus der Erde gerissen. Das entstandene Loch bildet eine Schwachstelle, durch welche das Regenwasser nicht mehr optimal gefiltert wird, bevor es in der Quellfassung versickert.» Wegen temporär gesperrter Wege oder vermehrten Verkehrsaufkommen appellieren Fuchs und Kälin für Toleranz bei der Bevölkerung.
In Rieden hat ein ungewöhnlich umfangreicher Holzschlag begonnen. Alte Bäume werden entfernt, damit sich die jungen optimal entwickeln können und die Schutzfunktion wieder gewährleistet wird.
Für den Holzschlag in Rieden befanden sich Fuchs und Kälin sowie verschiedene Fachspeziallisten und Ämter im Austausch. Gut markiert sind die sensiblen Zonen. Diesen gilt es äusserste Sorgfalt zu zollen. V.l.n.r. Revierförster Urs Fuchs und Brunnenmeister Sven Kälin.
Bilder Barbara Schirmer